Wer einen
demenzkranken Angehörigen in einem
Heim unterbringen möchte, sollte sich rechtzeitig (zum Teil gibt es
Wartelisten) über die Heime in der Region informieren und einen Termin
vereinbaren, um mit der Heimleitung und dem Personal zu sprechen. Dabei
sind
folgende Punkte besonders wichtig:
Hat das Heim
ein Pflegekonzept, das die besonderen Bedürfnisse
und das Verhalten Demenzkranker berücksichtigt?
Werden
die Angehörigen einbezogen, wird ihr Wissen über das
Verhalten, die Vorlieben und Abneigungen des Kranken genützt?
Gibt
es eine tagesstrukturierende Betreuung für die Bewohner
oder sind sie sich selbst überlassen?
Gibt es Gruppenangebote zur
Aktivierung der Bewohner, z.B.
durch Singen, Musizieren, Beschäftigung, Bewegung, Spazieren gehen?
Wie ist die Atmosphäre und der Umgangston im Heim?
Werden die
Bewohner würdevoll behandelt?
Wie ist die Größe und Ausstattung
der Zimmer und der sanitären
Einrichtungen? Dürfen eigene Möbel mitgebracht werden? Kann ein Garten
genutzt
werden?
Wie wird mit
freiheitsbeschränkenden Maßnahmen umgegangen?